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28.06.2019

U23WM-WM Teilnahme und COC Finale

In Lahti an der U23WM war eine Eises Kälte bei Temperaturen von unter minus 20°C trainierten wir so kurz wie möglich draussen auf der Loipe. Zu viel Energie kostet eine solche Kälte. Im Training hatten wir mindestens zwei Jacken an und unser ganzes Gesicht war eingetapet. Mein Ziel für das letzte Mal in einem U23WM Distanzrennen die Top Ten zu erreichen. Lange war ich im 10km skating Einzel auf Top Ten Kurs, ging den Fehler ein, dass ich der zweit Rangierten den Laufrhythmus übernahm und damit für einen Moment zu viel Säure in die Beine bekommen hatte und somit einem 13. Platz in das Ziel einlief. Der darauffolgende Massenstart war überhaupt nicht mein Tag, ich entschied mich für zu viel Steigwachs und konnte zwar im Aufstieg mithalten, in der Abfahrt verlor ich jedoch immer wieder den Kontakt zur meiner Laufgruppe.
Meine Best-Form, den Tag X, hatte ich leider ein Woche zu spät an den Schweizer Meisterschaften in Engelberg. Bei der Teilnahme der gesamten Schweizer Frauenelite, holte ich eine silberne und eine goldene Medaille für das Glarnerland und dem Skiclub Gardes Frontiere.
Die letzte Chance für einen Weltcup Start in diesem Winter, war sich gleich am darauffolgenden Wochenende im Continental Cup in Planica mit einem Podestplatz zu qualifizieren. Zweimal knapp am Podest vorbeigerauscht langte es für mich mit einem 5 Platz und 0,5 Rückstand auf den Sieg mich vom COC in den WC zu selektionieren. Doch eine riesen Enttäuschung erwartet mich in Cogne eine Strecke überhaupt nicht für mich geschnitten, viel zu wenig Höhenmeter und zu flache Aufstiege und dazu noch eisige Schneeverhältnisse. Auch waren vier aufeinanderfolgende Rennwochenende zu viel für meinen Körper, ich konnte vom Start weg keine gute Leistung zeigen, wo ich bei diesem Rennen vom Startfeld in die Top 30 gehört hätte, wartete für mich einer der letzten Ränge.
Es gab keine andere Variante als weiterschauen und weiterarbeiten. Für Seefeld wurde ich für die Staffel nachselektioniert, für einen Sprung von zwei Tagen reiste ich an, durfte die bombastische Stimmung an der Strecke live miterleben und gleich darauf wieder weiter in der COC Serie teilnehmen. Ich setzte mir das COC Finale als grosses Ziel und verzichtete deshalb auf den Start am Engadiner-Marathon. Mit neuen Kräften konnte ich mich noch in der Gesamtwertung des Continental Cup auf zweiten Platz vorarbeiten und damit eine Konstante Saison abschliessen.
Die Bronze Medaille am 30km der Schweizermeisterschaft war für mich ein gelungener Abschluss, um wieder zurück in die Arbeitswelt des GWK einzusteigen.

 U23WM -WM Teilnahmen und COC Finale.pdf


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